2. Juni 1967 – Erinnerung an Benno O.

… Am 2. Juni 1967 wurde der damals 26-jährige Student Benno Ohnesorg bei der Teilnahme an einer Demonstration gegen den Staatsbesuch des iranischen Schah Reza Pahlavi erschossen. Erschossen von dem später als Stasi-Spitzel enttarnten Polizisten Kurras. Der wurde für seine Tat nachweislich mit Hilfe von Falschaussagen und erheblichen polizeilichen Manipulationen nie zur Verantwortung gezogen. Das trug erheblich zur Ausweitung und teilweisen Radikalisierung der westdeutschen Studentenbewegung bei. …

Quelle: 2. Juni 1967 – Erinnerung an Benno O. | von Sven Meier

Dazu auf der NDR-Kultur-Seite:
Zufallsfund: Film von Ohnesorg-Beerdigung in Hannover entdeckt
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/Zufallsfund-Film-von-Ohnesorg-Beerdigung-entdeckt,ohnesorg108.html

Tachojustierung

Geben Sie bei Google einmal den Suchbegriff „Tachojusierung“ ein. Sie werden sich wundern. Oder auch nicht, denn es ist längst kein Geheimnis mehr, dass in unseren zunehmend digitalisierten Autos so ziemlich alles verändert werden kann, was sich digital verändern lässt. Auch die Anzeige im Tacho über die Laufleistung.

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Peinlich ist es allerdings, wenn ein Händler Fotos vom Auto vor einer „Tachojustierung“ macht und im Anzeigentext nur rund die Hälfte der Kilometer angegeben ist, als auf einem Foto erkennbar sind. Denn auch das ist die Digitalisierung: Ein Bild kann mehr Informationen enthalten, als im Internet auf den ersten Blick erkennbar.

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Schulz, schon aus und vorbei?

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Diese Frage stellt Philipp Wittrock aus der SPIEGELONLINE-Redaktion. Weiter:

Es steht 0:3! Die SPD hat die dritte Landtagswahl in diesem Jahr verloren. Dabei hatten die Genossen nach der überraschend klaren Niederlage im Saarland zwei Siege in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen eingepreist. Aber nichts da – auch in Nordrhein-Westfalen, eigentlich Stammland der Sozialdemokraten, hat es nicht gereicht.  …

Wittrock gibt sechs Antworten auf die weitere Frage: Was bedeutet dieses Wahlergebnis – für das Land und für die Bundestagswahl im September?

Das Lesen kann zur Meinungsbildung hilfreich sein. Und warum selbst überlegen, wenn die Antworten im SPIEGEL stehen …?

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Welt anschauen und die „alternativen Fakten“ sehen

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“

Wer sich dieser Tage die Welt anschaut, muss dadurch nicht zwangsläufig eine Weltanschauung haben. Zwar ist es im heutigen Medienzeitalter einfacher in die Welt zu schauen als zu Zeiten eines Alexander Freiherr von Humboldts, aber dennoch undurchsichtiger.

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“ Das hat der legendäre Hanns Joachim Friedrichs einmal gesagt. Soweit es um Nachrichten geht, also die reine wertfreie Mitteilungen über den verifizierten Sachverhalt von allen Neuigkeiten, hat der Satz nach wie vor Gültigkeit – und sollte die Leitlinie für alle Journalisten sein. Leider sind diese Nachrichten kaum (noch) von den vielen, eine Meinung wiedergebenden, Kommentaren und Kolumnen in den Medien zu unterscheiden. Und da nicht jeder Jedermanns Meinung ist, schon gar nicht der von studierten Journalisten, ist der Weg zur „Lügenpresse“ nicht mehr weit. Oder, ganz aktuell, es wird von „alternativen Fakten“ gesprochen. Welch ein Oxymoron! Das ist wie „Flüssiggas“, zwei sich gegenseitig ausschließende Aggregatzustände. Unbedarft kann man heute so den Eindruck gewinnen, dass der Untergang der westlichen Welt durch Selbstzerstörung bevorsteht. Wenigstens aber deren Spaltung – oder das „Ende der alten Welt“, wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier es nannte.

Daneben sind, vornehmlich in den sozialen Medien, noch die Welterklärer und Gesellschaftskritiker anzutreffen. Also die, die die Deutungshoheit über „Gott und die Welt“ für sich beanspruchen bzw. daran etwas auszusetzen haben. Respekt, wer deren Beiträge liest, mag wegen ihrer Originalität zunächst beeindruckt sein. Wer aber genauer liest wird bald merken, dass viele kritische Texte agitatorischen Inhalts sind und häufig etwas insistieren, was faktisch kaum belegbar ist und zu einem wissenschaftlichen Diskurs oft nicht taugen. Auch weil sie meist rein destruktiver Natur sind indem sie zeigen, was alles nicht optimal – um nicht zu sagen, schlecht ist. Die Antwort, wie was besser wäre, bleiben sie in der Regel schuldig.

Ein Freund meinte dazu, das würde ihn an ein Frühstück mit seinem zehnjährigen Neffen erinnern: „Die Milch ist kalt.“ – „Ja“ – „Kalte Milch morgens ist nicht gesund.“ – „Wer sagt das?“ – „Ich mag morgens keine kalte Milch!“ – „Ja und?“

Die heutigen Zeiten sind allemal schwieriger als das Problem mit der kalten Milch. Zu den politischen kommen die ökonomischen Fragestellungen und die Beurteilung der Zusammenhänge – was ist wenn dies oder das so oder so kommt – ist ziemlich komplex und dadurch kompliziert und mannigfaltig. Während die Gesellschaftkritiker nur kritisieren, versuchen sich die Populisten in einfachen Antworten. Ich hätte auch sagen können, „wenigstens in einfachen Antworten“, aber das wäre falsch. Bei der Komplexität taugen keine einfachen Antworten zu einfachen Lösungen. Sie erwecken nur den irrigen Eindruck, dass sie es könnten. Nein, was wir brauchen, das sind die Diskussionen – und zwar mit konstruktiven Beiträgen. „Der Meinungsstreit ist keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie“, hat Joachim Gauck gesagt. Genau, in dem Sinne gehört für mich zur Demokratie auch, dass nach dem Meinungsstreit entstandene Meinungsmehrheiten respektiert und toleriert werden und nicht als eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheiten angesehen wird.

Wenn jemand Vorschläge hat, wie das Zusammenleben in einem freiheitlichen Rechtsstaat mit einer pluralistischen Gesellschaftsordnung besser funktionieren könnte, der soll sich melden. Denn das Bessere ist des Guten Feind, nicht allein die Kritik daran!

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Zur Besinnung kommen

Ein Text von Markus Drescher, stellvertretender Ressortleiter Inland beim ND. Markus Drescher wünscht uns schöne Weihnachten zum Nachdenken. Ich schließe mich dem kommentarlos an:

Gott sei Dank. Dieses (hier bitte ein Fäkalwort ihrer Wahl einsetzen) Jahr geht zu Ende. Aber besteht Grund zur Hoffnung, dass das nächste besser wird? Wohl nicht. Außer, ja außer die besinnlich genannte Zeit wird genutzt, um zur Besinnung zu kommen.

Terroristen morden, zerstören, wollen Angst und Schrecken verbreiten. Das ist allerdings schon alles, was sie können. Sie bringen nicht die »westlichen Werte« zu Fall. Haben nicht die Macht, an Rechten, Lebensweisen, Mitmenschlichkeit zu rühren. Dafür brauchen sie Komplizen.

Die sie mit den großen und kleinen Seehofers dieser Republik, Pegida, AfD, all den erbärmlichen Hetzern im Netz nicht einmal lange zu suchen brauchten. Mehr als bereitwillig erfüllen sie die Aufgaben, die ihnen der »IS« zugedacht hat: Freiheiten einschränken, das Grundgesetz liquidieren, den Hass der Terroristen in die Gesellschaft tragen und ihnen zum Sieg verhelfen.

All ihr selbst ernannten Verteidiger des christlichen Abendlandes: Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Abschottung und Ausgrenzung (die Jesus und seine Familie in der Weihnachtsgeschichte ja selbst erfahren) sind definitiv die falschen Schlussfolgerungen für jemanden, der sich christlich nennt.

Ist zu diesem Weihnachtsfest die Zeit gekommen, da Innehalten und Insichgehen die Dinge zum Besseren wendet? Uns auf ein weniger schreckliches kommendes Jahr hoffen lässt?

Es wäre ein wahres Weihnachtswunder. Und so nötig.

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Berlin – innehalten ja, aber ich hab‘ da mal ’ne Frage:

Berlin. Während die Nation am Montagabend nach dem fürchterlichen Anschlag bestürzt ist und trauert, gibt es in den Social Medias aus der rechten Ecke reflexartig die ersten postfaktischen Schuldzuweisungen: Merkels Politik, die Flüchtlinge, die Muslime, usw.. Dabei fällt ein Tweet vom Pegida-Bachmann, 2 Stunden nach dem Attentat, ins Auge:

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Etwa zu dieser Zeit gab es die ersten Agenturmeldungen, dass ein Flüchtling afghanischer oder pakistanischer Herkunft als Tatverdächtiger festgenommen worden sei. Mittlerweile wissen wir, dass der Festgenommene als Täter ausscheidet und dass seit gestern nach dem 24jährigen Anis Amri aus Tunesien gefahndet wird, der 2011 als Minderjähriger über die italienische Insel Lampedusa nach Europa kam.

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Ich glaube per se nicht an Zufälle. Deshalb drängt sich mir die Frage auf: „Woher hatte Rechtsaußen-Bachmann seine Information? Kann es sein, dass die Polizei viel eher Hinweise auf diesen jetzt tatverdächtigen Tunesier hatte, als sie erklärt hat – und gibt es ein Leck in der Polizei?“

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Innehalten – statt Schuldzuweisungen

Montagabend. Mein Handy plingt. SPON sendet eine Push-Nachricht: „Lkw rast in einen Berliner Weihnachtsmarkt, mehrere Tote.“ Ich mache den Fernseher an – und bin erschüttert. Dabe…

Quelle: Innehalten – statt Schuldzuweisungen

Morgens im Büro

Es ist viertel nach acht. Im Radio auf NDR2 läuft die Versteigerung eines Bildes von Udo Lindenberg im Rahmen der Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“. Im letzten Jahr betrug der Gesamterlös 27.416,31 € zugunsten der Flüchtlingshilfe. In diesem Jahr wird der Auktionserlös dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband zugute kommen. Insgesamt werden 34 Zeichnungen bekannter Künstler und Sportler zum Erwerb angeboten.

Jetzt, 10 Minuten vor Auktionsschluss um acht Uhr dreißig, meldet der Moderator „sagenhafte“ 20.000 € und einen Cent als aktuelles Höchstgebot.

Ich bin gespannt. Mitbieten kann ich nicht, die Summe bewegt sich weit außerhalb meiner Gehaltsklasse. Während ich auf das Ergebnis warte, zwei Sachen:

„Postfaktisch“ ist zum Wort des Jahres 2016 gekürt worden. Warum? Nur weil es ein neu gebräuchlicher Begriff ist? „Postfaktisch“ gab es schon immer, nur nannte man es früher Lügen, Märchen oder eine haltlose Behauptung. Neu ist das also nicht, Unwahrheiten, Populismus und Intrigen gibt es seit Menschengedenken.

Olympia-Aus für ARD und ZDF: Die letzten Olympischen Spiele waren vorerst die letzten, über die – mit großem Aufwand – unsere öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten berichtet haben. Ist das schlimm? Nein! Zum einen werden andere Sender übertragen, zum anderen gilt es auch sorgsam mit unseren Gebühren umzugehen. Nicht jeden interessiert der von Korruption und Doping verseuchte Sport. Schon gar nicht die aufgeblähten Großveranstaltungen, zumal wenn sie sich auch noch nachteilig auf die heimische Bevölkerung auswirken. Das Aus ist die große Chance für ARD und ZDF, hintergründig und kritisch auf den Sport zu schauen. Vielleicht interessieren sich dann auch wieder mehr Menschen dafür.

Nun das Resultat – und ich finde die Spendenbereitschaft großartig:

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Ist der Pressekodex 12.1 noch zeitgemäß?

Pressekodex – 12. Diskriminierungen

Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Pressekodex – 12.1 Berichterstattung über Straftaten

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Preesekodex 12.1 vs. "Zensur"

Pressekodex 12.1 oder „Zensur“ – Bevormundung der Leser?

Der Pressekodex (Publizistische Grundsätze) ist eine Sammlung journalistisch-ethischer Grundregeln, die der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt hat. Im Kollegenkreis hatten wir – wieder einmal – eine Diskussion über den Punkt 12.1. Soll die Nationalität der Verdächtigen bzw. Beschuldigten genannt werden oder nicht? Für die Richtlinie 12.1 gibt es sogar eine noch ältere Variante als den Pressekodex selbst, nämlich aus dem Jahr 1971. Anlass war damals die regelmäßige Nennung der Hautfarbe in der Berichterstattung über Straftaten amerikanischer GIs, die als diskriminierend empfunden wurde.

Beispiel heute – welche Überschrift wäre für Sie als Leser richtig?:

  1. Zwei Männer sollen sich im Spaßbad an zwei Mädchen vergangen haben.
  2. Zwei Flüchtlinge sollen sich im Spaßbad an zwei Mädchen vergangen haben.
  3. Zwei afghanische Flüchtlinge sollen sich im Spaßbad an zwei deutschen Mädchen vergangen haben.

Und wie sollte die Überschrift lauten, wenn sich herausstellt, dass die Vorwürfe offensichtlich nicht haltbar sind, weil von den Mädchen erfunden? Das ist jetzt in Hamburg passiert: „Richterin Claudia Naumann hob die Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten ‚mangels dringenden Tatverdachts‘ auf“.

Die Kritiker der geltenden Regel 12.1 sehen in der Nennung der Nationalität eines Straftäters eine wichtige Zusatzinformation und fühlen sich bzw. die Leser dadurch bevormundet, wenn sie nicht genannt wird. Die Crux dabei ist, dass selbst angesehene Medien den Punkt 12.1 unbeachtet lassen und Informationen so weitergeben, wie sie sind. Den Sachbezug überlassen sie dem mündigen Leser. Sicher können so Vorurteile geschürt werden, anderseits möchte sich der mündige Leser auch nicht vorgeben lassen, was er wissen muss und was nicht.

Persönlich neige ich langsam auch dazu, den „12.1“ zu ignorieren. Wir haben nicht mehr 1971/73, sondern 2016. Am Beispiel oben wäre die Nr. 1 die dem Pressekodex entsprechende richtige Überschrift. Aber was nützt das, wenn ein paar Internetseiten weiter die Überschriften Nr. 2 und 3 zu lesen sind? Damit setzt sich der Verfasser der Überschrift 1 in der heutigen Zeit dem Vorwurf aus, etwas verheimlichen zu wollen. Selbst wenn dieser Vorwurf noch so weit hergeholt und unbegründet ist, er manifestiert sich. Das Vertrauen in die Journalisten schmilzt dahin wie ein Softeis in praller Sonne. Und wenn das bei den öffentlich-rechtlichen Medien geschieht – den Gralshütern des Pressekodex – ist schnell die Rede von „staatlicher Kontrolle“ oder „Zensur“ und „Lügenpresse“. Das ist zwar totaler Blödsinn, aber vielleicht ist der Pressekodex 12.1 aus den Gründen nicht mehr zeitgemäß.

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Ist die ganze Welt „amok“?

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Nizza, Würzburg, München, Ansbach, letzte Nacht Japan, heute Morgen Normandie. Das sind die letzten „Amok-Meldungen“ allein der vergangenen Tage. Wie viele Tote hat es zwischen der Amok-Tat in Nizza vor knapp zwei Wochen und der heute in der Normandie gegeben? Müssen wir uns an solche Meldungen – ein Screenshot von heute Morgen – gewöhnen?

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Und ist es nicht letztendlich egal, ob jemand als Terrorist bezeichnet wird, der „amok läuft“? Die Ergebnisse sind so oder so die gleichen. Die Diskussionen darüber scheinen mir manchmal auch mehr akademischer Natur zu sein. In einen „psychischem Ausnahmezustand“ sind alle Täter, sonst würden sie ihre Taten nicht ausüben.

Zu den Horrormeldungen gerade jetzt in der Urlaubszeit gehören auch die über schwere Verkehrsunfälle, hier ein Screenshot aus meiner regionalen PAZ vom 18. Juli.

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Lkw-Fahrer, die vorsätzlich die Abstandswarn- und Bremsassistenten an ihren Lkw ausschalten, sind für mich auch so etwas wie in einem „psychischen Ausnahmezustand“, weil sie dadurch in Kauf nehmen, bei einem Unfall Menschen schwer zu verletzen oder gar zu töten. Warum? Ist der Termin-Stress so groß?

Übrigens: In den letzten zwei Wochen sind statistisch rund 337.500 Menschen auf der Welt den Hungertod gestorben. Die meisten davon in Afrika. Das rufe ich bei alledem mal in Erinnerung, auch für die, die sich wundern, warum so viele Afrikaner nach Europa emigrieren wollen ….

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