Zur Besinnung kommen

Ein Text von Markus Drescher, stellvertretender Ressortleiter Inland beim ND. Markus Drescher wünscht uns schöne Weihnachten zum Nachdenken. Ich schließe mich dem kommentarlos an:

Gott sei Dank. Dieses (hier bitte ein Fäkalwort ihrer Wahl einsetzen) Jahr geht zu Ende. Aber besteht Grund zur Hoffnung, dass das nächste besser wird? Wohl nicht. Außer, ja außer die besinnlich genannte Zeit wird genutzt, um zur Besinnung zu kommen.

Terroristen morden, zerstören, wollen Angst und Schrecken verbreiten. Das ist allerdings schon alles, was sie können. Sie bringen nicht die »westlichen Werte« zu Fall. Haben nicht die Macht, an Rechten, Lebensweisen, Mitmenschlichkeit zu rühren. Dafür brauchen sie Komplizen.

Die sie mit den großen und kleinen Seehofers dieser Republik, Pegida, AfD, all den erbärmlichen Hetzern im Netz nicht einmal lange zu suchen brauchten. Mehr als bereitwillig erfüllen sie die Aufgaben, die ihnen der »IS« zugedacht hat: Freiheiten einschränken, das Grundgesetz liquidieren, den Hass der Terroristen in die Gesellschaft tragen und ihnen zum Sieg verhelfen.

All ihr selbst ernannten Verteidiger des christlichen Abendlandes: Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Abschottung und Ausgrenzung (die Jesus und seine Familie in der Weihnachtsgeschichte ja selbst erfahren) sind definitiv die falschen Schlussfolgerungen für jemanden, der sich christlich nennt.

Ist zu diesem Weihnachtsfest die Zeit gekommen, da Innehalten und Insichgehen die Dinge zum Besseren wendet? Uns auf ein weniger schreckliches kommendes Jahr hoffen lässt?

Es wäre ein wahres Weihnachtswunder. Und so nötig.

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Ein Kommentar

  1. SvenMeierX

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